PARTY, SCHLAMM UND HINDERNISSE: Die Grüne Hölle feiert den 9. Fisherman’s Friend StrongmanRun

Sie wollten es wissen –tausendemutige Läufer, die bei schönstem Sonnenschein in der Startaufstellung des weltgrößten Hindernislaufs, des 9. Fisherman’s Friend StrongmanRun, standen. Der stärkste Hindernislauf war wieder Schauplatz für jede Menge atemberaubende Bilder: Spartaner und Schlümpfe verteilten sich über die gesamte Strecke und ließen das Auge wie immer mitlaufen. Bischöfe und Nonnen gaben göttlichen Beistand, denn direkt zum Startschuss hellte sich der Himmel auf.

Der Start

Die Countdown-Show ist ebenso wenig wegzudenken wie die Hindernisse: Bereits eine Stunde vor Startschuss feiern 11.238 Menschen im Starterfeld den größten Hindernislauf aller Zeiten. Nicht nur das Rennen ist unvergleichbar, auch die Stimmung vor dem Start einzigartig – wer es noch nicht erlebt hat, kann sich hier davon überzeugen.

Die Strecke

20 Minuten dauerte es, bis auch der letzte Läufer die Startlinie überquert hatte und sich damit offiziell durch die „Grüne Hölle“ kämpfte. Und wie immer wurde sie ihrem Namen gerecht! Neben den bereits bekannten Konstruktionen aus Strohballen, Reifen, Übersee-Containern und Kletternetzen, einem eiskalten Schwimmbecken und zwei steilen Rutschen, warteten in diesem Jahr einige neue Überraschungen: Ein glibberiges Schleimbecken, ein Tunnel mit Schaumkanonen und Musikbeschallung, sowie ein Berg, der alle Hindernisse in sich zu vereinen scheint. Auf 11,5 Kilometern und 900 Höhenmetern verteilten sich 18 imposante Hindernisse – um offiziell ins Ziel zu gelangen, musste der Parcours zwei Mal umrundet werden

Starke Zeiten

Gewinner in diesem Jahr war Robin Dechant mit einer Zeit von 1:36:57. 2 Minuten darauf folgte Vorjahres-Sieger Tom Schlegel mit 1:39:06, Dritter wurde Charles Franzke mit einer Zeit von 1:39:08.

Schnellste Frau in diesem Jahr war Susanne Kraus, die mit einer Top-Zeit von 1:45:54 die Ziellinie überquerte. Carole Koster, Siegerin aus 2014, erreichte in 2:08:43 das Ziel der 2.024 gestarteten Läuferinnen. Drittplatzierte Frau des Fisherman’s Friend StrongmanRuns 2015 ist Sara Nina Beheiri, mit 2:09:10.

Schnellstes Team waren die Läufer des Brooks Getting Tough Team, bestehend aus Robin Dechant, Lucas Kempe und Yannick Bolesch.

Starke Zahlen

Mit 13.500 Anmeldungen war der Lauf wie jedes Jahr bereits Monate im Vorfeld ausgebucht. An den Start trauten sich letztendlich 11.238, davon 9.214 Männer und 2.024 Frauen.7.938 schafften es im Zeitlimit von 4 Stunden ins Ziel, 6.931 Männer und 1.021 Frauen.

Nachts sieht dich keiner heulen… 15. August, Ferropolis

In diesem Jahr setzen wir noch einen drauf, und machen’s im Dunkeln! Der zweite deutsche Fisherman’s Friend StrongmanRun feierte bereits im letzten Jahr ein großartiges Debüt auf dem Festivalgelände in Ferropolis, zwischen Berlin und Leipzig. „Wir wollten unserem neuen Lauf jedoch ein besonderes Alleinstellungsmerkmal geben,“ so Michael Rizza, Marketingverantwortlicher Fisherman’s Friend Deutschland. „Nachdem wir am Nürburgring den weltweit größten Hindernislauf austragen, wird es in Ferropolis nun der weltweit erste bei Nacht. Feuerwerke, Strahler auf der Strecke, treibende Beats, Lichteffekte und die Beleuchtung der imposanten Stahlkulisse machen den Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis.“ Anmeldungen dafür sind noch möglich unter strongmanrun.de.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Die Anmeldung für den Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016 startet bereits morgen! Wer also am 21. Mai 2016 am Nürburgring dabei sein möchte, sollte sich in der kommenden Woche auf strongmanrun.de einen Startplatz für 2016 sichern.